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Sint-Janshospitaal – Info Erneuerung

Geschichte

Im alten Krankensaal werden ab dem 12. Jh. und bis Mitte des 19. Jahrhunderts Kranke gepflegt. Hungerleidende und Obdachlose finden dort Unterstützung. Die medizinischen Kenntnisse der Klosterschwestern halten sich in Grenzen, sodass sie sich vor allem der „Seelsorge“ widmen. Schutzheilige bei Krankheiten, dargestellt auf Bildern und als Skulpturen, Reliquienschreine und eine schmucke kleine Kapelle sind allesamt Zeichen wahrhaftiger Hingabe.
Im 19. Jh. zieht das Krankenhaus in ein nah gelegenes neogotisches Gebäude aus dunkelrotem Backstein. Dort werden Kranke noch bis 1978 aufgenommen.

Museum

Die Klosterschwestern haben in ihrem Besitz wertvolle Kunstunikate, die sie 1839 erstmals im Kapitelsaal ausstellen. Das Museum ist heute im alten Krankensaal untergebracht. Dass die Kunstobjekte derart mit diesem Ort und seinen früheren Bewohnerinnen verwoben sind, verschafft diesem Museum einen ultimativen Mehrwert. Zahlreiche Ausstellungsgegenstände sind zudem auf die Verwendungszwecke der Spitalgemeinschaft zugeschnitten und porträtieren ihre Auftragsgeber.

Kollektion

Das Sint-Jans-Hospital besitzt sechs Meisterwerke des „flämischen Primitiven“ Hans Memling, aber auch mannigfaltige religiös inspirierte Bilder und Skulpturen. Realisierungen der angewandten Künste, darunter Möbel, Silber, medizinische Instrumente, Reliquienschreine, Archivstücke und Apothekengefäße zeugen von einem 800 Jahre langen liebevollen Umgang.

MemlingmuseumMemlingmuseumMemlingmuseumMemlingmuseum