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Stadhuis - Info Erneuerung

Geschichte

Nach dem Mord an Karl der Gute von Flandern (1127) erhält Brügge das Stadtrecht, wird politisch selbstständiger und bekommt einen eigenen Vertreter im Schöffengericht.
1376 beginnt auf der Burg der Bau des Schöffenhauses, ein Unternehmen, das sich über Jahrhunderte hinwegzieht und ständig mit Platzmangel konfrontiert wird. Ende des 19. Jh. lässt der Architekt der Stadt Brügge Delacenserie tief greifende Renovierungsarbeiten ausführen (darunter den neuen Gotischen Saal), die 20 Jahre in Anspruch nehmen.
Bei der Restaurierung der Fassade, 1959, stellt sich heraus, dass die Nischenfiguren in schlechtem Zustand und entfernt sie. Bis 1989 zankt man sich in Brügge über die neue Ausfüllung der Nischen. Schlussendlich beauftragt die Stadt mehrere Bildhauer, die Nischen sowohl mit biblischen Gestalten als weltlichen Herrschern neu zu bestücken.

Museum

Die Empfangshalle des Rathauses imponiert durch die ursprünglichen Kragbalken des 14. Jh. und beeindruckenden Fürstenporträts. Die Baugeschichte des Rathauses und der Burgplein klären sich mit Unterstützung neuester Multimedia-Anwendungen. Der Kampf um die Macht, den sich Bürger und Verwaltungen liefern, wird im Gotischen und im Historischen Saal dokumentiert. In den Vitrinen blinken die ersten Münzen, auf denen Brügge geprägt ist. Auch Archivstücke wie das Großsiegel oder eine Kopie des Augenzeugenberichts von Galbert van Brugge sind Teil der Kollektion.